Muslime sehen sich in Großbritannien nach den Morden anfang dieses Monats in Paris zunehmend öffentlichen Angriffen ausgesetzt. 
Die "Islamophobie Monitoring-Gruppe Tell Mama" berichtet das die Angriffe auf Muslime in der Woche nach den Parisanschlägen um 300 Prozent gestiegen sind. Sozialarbeiterin Shabina Bano aus Birmingham gibt wieder was Sie denkt:

"Zum ersten Mal in meinem ganzen Leben fühlte ich die Zunahme von Rassismus." "Es ist das erste Mal, dass ich um Sicherheit meiner Eltern fürchten musste." "Ich hatte das Gefühl, angestarrt zu werden. Ich spürte den Unterschied, ich fühlte Feindseligkeit." "Früher habe ich die Leute angelächelt und sie lächelten zurück. Jetzt schauen die Menschen nur gerade durch mich durch, und ich habe bemerkt, sie stellen sich etwas weiter weg von mir." "Meine zehn Jahre alten Sohn macht sich Sorgen. Es ist überall in den Nachrichten. Er hat zu mir gesagt: "Bitte nicht in die Stadt gehen," weil er über das, was passieren könnte, beunruhigt ist." Muserat Sujawal, ein Anti-Kriegs-Aktivist in Leeds, hat das gleiche Gefühl. "Ich fühle eine Verschiebung in der Atmosphäre nach Paris," sagte sie. "Du denkst erst das du paranoid oder albern bist. Aber die es gibt einen Unterschied wie die Menschen dich ansehen." "Aber dann denke ich, ich bin ein Erwachsener und ich kann mir das nicht vorstellen." "Man bekommt eine Rückblende, auf wie es nach 9/11 war und denkt oh mein Gott es geht wieder los."
Dies ist nur ein kurzer Auszug (Übersetzung) aus dem Originaltext auf socialistworker.co.uk und soll dazu beitragen den ansteigenden Hass in der Bevölkerung einhalt zu gebieten. Vielmehr sollte in solch emotional geladenen Zeiten das Gespräch und der Konsens gesucht werden.